LVDT Begriffserklärungen

Das LVDT Funktionsprinzip

LVDT steht für Linear Variable Differential Transformer. Der LVDT ist ein analoger und berührungsloser Sensor mit einer primär und zwei Sekundärspulen. Durch die lineare Bewegung des Stößels wird ein elektrisches Signal erzeugt. Am Stößel befestigt, befindet sich der ferromagnetische Kern. Der Kern induziert eine Spannung in die Sekundärspulen. Aufbau eines LVDT ( PDF 100 KB)

Das Video zeigt einen LVDT an einem Hydraulikventil und verdeutlicht auch das Funktionsprinzip eines LVDT.

Geberstange = Kern + Kernverlängerung als ungeführte, geführte oder Tasterausführung

Der Kern im LVDT ist befestigt an der Schubstange, welche direkt mit der zu messenden Applikation verbunden ist.

Geberstange ungeführt:
Die Geberstange wird an der Applikation so befestigt, dass sie sich frei im LVDT bewegt. Die korrekte axiale Ausrichtung ist wichtig. Die Geberstange bewegt sich dadurch völlig berührungslos.

Geberstange geführt:
Eine geführte Geberstange wird mittels wartungsfreier Gleitlager geführt.

Geberstange als Tasterausführung:
Die Schubstange wird mittels wartungsfreier Gleitlager geführt und mit einer integrierten Feder ausgefahren.

Geberstange durchgehend:
Die Geberstange kann auf der Rückseite des LVDT austreten. Besonders bei sehr schmutzigen Umgebungsbedingungen ist dies sinnvoll, da sich der Staub nicht im Gehäuse festsetzen kann. Außerdem dient es dem mechanischem Schutz, sollte die Applikation einen größeren mechanischen Weg fahren als der Messweg.